Geolitho spricht nun sechs Sprachen

Geolitho stellt ab sofort alle Inhalte – ein­schließlich Samm­lungsver­wal­tung, Muse­um und Mark­t­platz – in sechs Sprachen zur Ver­fü­gung. Neben Deutsch, Englisch, Spanisch und Franzö­sisch, Por­tugiesisch ist die Plat­tform nun auch auf Ital­ienisch ver­füg­bar.
Damit möcht­en wir den Zugang erle­ichtern und die Nutzung unseres kosten­losen Ange­bots der Stiftung für noch mehr Men­schen weltweit ermöglichen.

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Geolitho spricht jetzt fünf Sprachen

Geolitho stellt ab sofort alle Inhalte – ein­schließlich Samm­lungsver­wal­tung, Muse­um und Mark­t­platz – in fünf Sprachen zur Ver­fü­gung. Neben Deutsch, Englisch, Spanisch und Franzö­sisch ist die Plat­tform nun auch auf Por­tugiesisch ver­füg­bar.
Damit möcht­en wir den Zugang erle­ichtern und die Nutzung unseres kosten­losen Ange­bots der Stiftung für noch mehr Men­schen weltweit ermöglichen.

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Gesellschafter- und Geschäftsführer-Wechsel in der Geolitho Stiftung gGmbH

Gesellschafter- und Geschäftsführer-Wechsel in der Geolitho Stiftung gGmbH

Nach fast vier Jahren inten­siv­er ehre­namtlich­er Arbeit gibt Dr. Man­fred Seitz, Mit­be­grün­der und bish­eriger Geschäfts­führer, seine Anteile an der Geolitho Stiftung ab und tritt aus dem Vor­stand zurück. Die Ver­ant­wor­tung übern­immt kün­ftig Matthias Fieser.

Manfred Seitz – Gründergeist und Wegbereiter

Obwohl die Geolitho Stiftung erst 2021 ins Leben gerufen wurde, ste­ht ihr Erfolg auf einem Fun­da­ment, das bere­its seit 2001 von Dr. Seitz mit­geprägt wird: Die Lithothek, eine Gemein­schaftssamm­lung, entwick­elte er gemein­sam mit ein­er kleinen Gruppe von Enthu­si­as­ten zu ein­er weltweit anerkan­nten Einrichtung.

Mit fast 90 Jahren möchte Dr. Seitz seine Auf­gaben alters­be­d­ingt delegieren, um sich wieder auf das Wesentliche konzen­tri­eren zu kön­nen, die Beratung und Unter­stützung der Lithothek aus dem Hin­ter­grund. Für sein fortwähren­des Engage­ment gebührt ihm unser tief­ster Dank und höch­ste Anerkennung.

Matthias Fieser – neuer Gesellschafter und Geschäftsführer

Glück­licher­weise kon­nten wir Matthias Fieser gewin­nen, den wir als würdi­gen und engagierten Nach­fol­ger ein­schätzen. Wir lern­ten ihn zunächst durch seine regelmäßi­gen Käufe in unserem Mark­t­platz ken­nen; seit­dem engagiert er sich mehrmals wöchentlich vor Ort an der Lithothek.

Matthias bringt alles Notwendi­ge mit – vor allem Energie, frische Ideen und den Wun­sch, die Stiftung weit­erzuen­twick­eln. Mit Mitte 50 ist er eine Bere­icherung für unser Team. Er scheut keine Mühe, geht dort hin, wo Unter­stützung gebraucht wird, und kann dank sein­er sta­bilen beru­flichen Sit­u­a­tion mehr Zeit einbringen.

Wer auf der Munich Show 2025 war, hat ihn vielle­icht bere­its am Stand der Münch­en­er Min­er­alien­fre­unde gese­hen, wo er tatkräftig mit­ge­holfen hat.

Gesellschafterstruktur bleibt unverändert

Nach dem Wech­sel hal­ten Matthias Fieser und Ste­fan Schorn weit­er­hin jew­eils den gle­ichen Anteil an der Stiftung, während Gün­ter Frenz seine Min­der­heits­beteili­gung behält. Die notarielle Beurkun­dung des Gesellschafter‑ und Geschäfts­führerwech­sels erfol­gte am 25. Novem­ber 2025.

Wir danken Dr. Man­fred Seitz für sein außergewöhn­lich­es Lebenswerk und heißen Matthias Fieser her­zlich willkom­men. Gemein­sam wollen wir die Pro­jek­te der Stiftung weit­er stärken und das Inter­esse an Geolo­gie nach­haltig fördern.

Teil-Sammlung von Andrea Maurer übernommen

Frau Mau­r­er hat ihre Samm­lung verklein­ert. Ein Teil der Stücke wurde an die Geolitho Stiftung gGmbH übergeben. Einige beson­ders inter­es­sante Exem­plare kon­nten wir direkt an das Muse­um Grube Sil­ber­hardt weit­ergeben – darunter ein beein­druck­ender, rund 50 Kilo­gramm schw­er­er Meißelspat, der dort sich­er her­vor­ra­gend zur Gel­tung kommt.
Her­zlichen Dank für die wun­der­baren Stufen aus der Grube Clara, aus Asturien und Nava­jun in Spanien, sowie aus Idar-Ober­stein und Waldhambach.

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Sammlung von Theo Halama aus Bottrop übernommen

Wir durften die Samm­lung von Theo Hala­ma (*24.12.1941 — 16.12.2024) aus Bot­trop übernehmen. Her­zlichen Dank an seine Enke­lin­nen Insa und Solveig und ihre Mama Daniela Hagenbruch.

Die Samm­lung umfasst haup­säch­lich Fos­silien aus der Steinkohle. Die Berg­w­erke sind heute nicht mehr zugänglich.

Viele der Fos­silien und Min­er­alien sind bere­its in der Geolitho Samm­lung zu sehen. Sie bilden einen guten Anhalt­spunkt der dort zu find­en­den Fossilien.

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Neuer Gesellschafter Günter Frenz

Die Geolitho Stiftung gGmbH möchte Euch darüber informieren, dass wir eine Änderung in Bezug auf unsere Stiftungsstruk­tur vorgenom­men haben. Wir haben Gün­ter Frenz als neuen Gesellschafter an Bord, der uns dabei unter­stützt, die Stiftung weit­er abzu­sich­ern und auszubauen. 

Diese Entschei­dung wurde von uns getrof­fen, um im Falle von unvorherge­se­henen Ereignis­sen oder Risiken, die einem der anderen Gesellschafter zus­toßen kön­nten, bess­er gewapp­net zu sein.

Viele ken­nen unseren neuen Gesellschafter aus dem Min­er­alien­at­las. Dort ist und war er seit vie­len Jahren Admin­is­tra­tor und hil­ft unter anderem unsere Infra­struk­tur einzuricht­en, abzu­sich­ern und aktuell zu hal­ten. Er ist wertvolles Mit­glied des Moderationsteams.

Zukün­ftig wird er die Rich­tung der Stiftung mitbestimmen.

Gün­ter Frenz ist bere­its als Gesellschafter notariell beurkun­det. Die Ein­tra­gung ins Han­del­sreg­is­ter wird baldigst erfolgen.

Vie­len Dank an Gün­ter für sein stetiges Engagegment.

Mineralienatlas ein Projekt der Geolitho Stiftung gGmbH

Die Geolitho Stiftung gGmbH hat zur Erfül­lung Ihrer gemein­nützi­gen Pro­jek­te den Min­er­alien­at­las voll­ständig über­nom­men. Der Verkäufer Ste­fan Schorn hat den Kauf­be­trag an die Stiftung gespendet. 

Ste­fan hat den Min­er­alien­at­las zusam­men mit einem Team von Mod­er­a­toren in 22 Jahren aufge­baut. Einige Jahre stand das Ver­sprechen im Raum, das Pro­jekt in eine gemein­nützige Organ­i­sa­tion zu über­führen. Zahllose Jahre Arbeit, von hun­derten frei­williger Helfer, galt es zukun­ft­sori­en­tiert zu bewahren.

Dieses Ver­sprechen wurde nun abschließend ein­gelöst. Der Min­er­alien­at­las ist ein 100-prozentiges Pro­jekt der Geolitho Stiftung gGmbH gewor­den. Ste­fan wird das Pro­jekt weit­er betreuen und fördern.

Wir freuen uns, dass sowohl Lithothek als auch Min­er­alien­at­las noch stärk­er zusam­menwach­sen und sich daraus weit­er Chan­cen und Sicher­heit­en ergeben.

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Erzählungen aus der Lithothek (3)

Wolfram Schäfer (17.9.1934–13.11.2017)

war ein sehr aktives Mit­glied der Münch­en­er Min­er­alien­fre­unde. Viele Jahre lang war er es, der regelmäßig dafür sorgte, dass jeden Monat ein inter­es­san­ter Vor­trag ange­boten wer­den kon­nte. Viele Jahre lang leit­ete er die GMI (Gem­mol­o­gisch-Min­er­al­o­gis­che-Inter­es­sen­ge­mein­schaft), ein Vere­in, der aus den Münch­en­er Min­er­alien­fre­un­den her­vorge­gan­gen war mit dem Ziel, auch The­men auf ein­er höheren wis­senschaftlichen Ebene anzubieten.

Son­nen­fin­ster­n­is

In dieser Funk­tion organ­isierte er hochin­ter­es­sante geol­o­gis­che Exkur­sio­nen im In- und Aus­land. So hat­te ich selb­st Gele­gen­heit, an ein­er über­aus erleb­nis­re­ichen Exkur­sion nach Island teilzunehmen und am 11. August 2009 die totale Son­nen­fin­ster­n­is von dort aus zu beobachten.

Noch in recht hohem Alter war er wis­senschaftlich sehr inter­essiert, studierte Min­er­alo­gie und erwarb den akademis­chen Grad eines Diplommineralogen.

Wol­fram Schäfer war kein Micro­mounter. Sein Sam­melschw­er­punkt galt den Edel­steinen, und zwar in der Form, in der sie in der Natur vorkom­men. Er besaß eine eine beachtliche Samm­lung bemerkenswert schön­er Exem­plare, die er kom­plett der Min­er­al­o­gis­chen Staatssamm­lung München zukom­men lassen wollte.

Im Grunde war also die Samm­lung von Wol­fram Schäfer für die Lithothek ver­loren, Den­noch sind einige dur­chaus inter­es­sante Stücke von ihm in unser­er Samm­lung gelandet. Wir zeigen in diesem Beitrag beispiel­haft einige Pho­tos, die wir von den von ihm gespende­ten Stück­en gemacht haben.

In einem im ver­gan­genen Jahr geführten Gespräch über eine mögliche Koop­er­a­tion zwis­chen der neu gegrün­de­ten gGmbH und der Min­er­al­o­gis­chen Staat­samm­lung München wurde unter anderem auch die Frage disku­tiert, ob es nicht möglich sei, Micro­mounts und Klein­min­er­alien, die jet­zt in den Archiv­en der Min­er­al­o­gis­chen Staatssamm­lung lagern, über die Ein­beziehung in die Lithothek wieder ans Licht des Tages zu brin­gen und der All­ge­mein­heit zugänglich zu machen. Selb­stver­ständlich müßte hier­bei der Eigen­tumsvor­be­halt der Min­er­al­o­gis­chen Staatssamm­lung beachtet wer­den. Die Gespräche sind noch im Gange.

Auf diesem Wege bestünde die Möglichkeit, auch die Kost­barkeit­en aus der Samm­lung von Wol­fram Schäfer wieder ans Tages­licht zu brin­gen und der Öffentlichkeit zu zeigen.

Dr. Man­fred Seitz

Jahrbuch der Lithothek 2021

Das Jahr 2021

war ein ganz beson­deres Jahr, auch für uns. Wir liefen Gefahr, von der Coro­na-Pan­demie in unseren Aktiv­itäten völ­lig aus­ge­bremst zu wer­den. Aber: Wir haben die Möglichkeit gese­hen und genutzt, diese Gefahr als eine Chance zu begreifen und zu neuen Ufern aufzubrechen.

Unsere bish­erige Samm­lungsver­wal­tung (MDAT-COLL) war schon seit eini­gen Jahren nicht mehr gepflegt wor­den. Es bestand Hand­lungs­be­darf. Ste­fan Schorn entwick­elte zusam­men mit ein­er kleinen Gruppe von Fre­un­den ein neues und mod­ernes Daten­banksys­tem zur Ver­wal­tung und Doku­men­ta­tion von Samm­lun­gen aller Art, dem wir den Namen GEOLITHO gaben.
Unsere Liththek, die nach zwanzig Jahren ihres Beste­hens auf über 53.000 Objek­te angewachsen war, ist die erste Samm­lung, die Geolitho nutzt. Erwartungs­gemäß war der Umstieg nicht unprob­lema­tisch, aber der Aufwand hat sich gelohnt. 

Erst­mals kon­nten wir die Möglichkeit nutzen, zu Mehreren ort­sun­ab­hängig und zeit­gle­ich an der Lithothek zu arbeit­en. Dies hat z.B. den Vorteil, dass …

Mehr aus dem Jahrbuch find­et ihr in dem ange­hängten Doku­ment, das Ihr als .pdf herunter laden könnt.

Das Jahrbuch wurde von Man­fred Früchtl im Novem­ber 2021 erstellt.